Das Thema Stress hat in unserem Leben einen wichtigen Stellenwert. Kaum eine Konversation kommt ohne das Wort Stress aus. Als sei ging es ohne gar nicht mehr. Gemeint ist aber nur sehr selten der positive Stress(Eustress), meistens geht es um den negativen (Distress). Als Entschuldigung für nicht Erledigtes, oder um nur ja nicht als Müßiggänger dazustehen wird der Stress benannt. Wer keinen Stress hat, ist nichts in unserer Welt. Und ja – Stress gab es schon immer. Schon der Urzeitmensch hatte Stress, wenn er auf der Jagt dem Säbelzahntiger begegnete. Flucht oder Kampf musste blitzschnell entschieden werden. Der Urzeitmensch begegnete aber nicht täglich und über mehrere Jahre ständig Säbelzahntigern oder anderen Gefahren. Er hatte auch Zeiten der Ruhe, in denen er sich entspannen konnte.
Foto: Fotofolia

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Der moderne Mensch, scheint es, hat vergessen zu entspannen und zur Ruhe zu kommen. Obwohl wir so viel Freizeit wie nie zuvor haben, unser Essen nicht mehr selbst erlegen müssen und unsere zumindest westlich geprägte Welt doch ziemlich sicher ist. Nicht nur Manager erkranken an zu viel Stress. Hausfrauen, Menschen in Pflegeberufen, und auch Menschen ohne Arbeit können Probleme mit Burnout bekommen. Es ist nicht immer nur der Stress von außen, der das verursacht. Auch unsere inneren Antreiber können dafür sorgen, dass wir nicht zur Ruhe kommen.
Fühlen sie sich gestresst? Bemerken sie an sich eine leichte bis starke Gereiztheit, die einfach nicht weggeht? Ziehen sie sich immer mehr zurück? Ist Verspannung ihr täglicher Begleiter geworden? Keine Lust mehr auf Sex? Tinnitus? Dauernd erkältet? Bluthochdruck? Schlafprobleme?
Das sind nur einige Auswirkungen von Dauerstress. Es gibt noch viel, viel mehr.  Wenn Ihr Körper dem ständigen Stress nicht mehr standhält und nicht mehr gegenregulieren kann, kommt es zum Burnout.
Burnout beschreibt einen Endzustand. Er steht am Ende einer langen Reihe von Veränderungen, die mit uns geschehen, wenn wir unter Dauerstress stehen. Der Körper verliert seine natürliche Erholungsfähigkeit. Das gefährliche daran ist, dass er auch nur sehr schwer wieder in den alten leistungsfähigen Zustand zurückkommt.
Menschen, die an diesem Punkt sind, reagieren ganz unterschiedlich: vielleicht mit Panikattaken, einem Nervenzusammenbruch oder der Depression. In jedem Fall wirft es den Menschen ziemlich aus der Bahn. Deshalb ist die Prävention so wichtig
Oft merken Nahe stehende eher als die Betroffenen selbst, das sich ein Burnout ankündigt oder der Stress zuviel wird. Wenn Sie Signale an sich oder ihrem Partner wahrnehmen, die in Richtung Burnout gehen, suchen Sie sich Hilfe. Mittlerweile gibt es viele gute Angebote zur Stress- oder Burnoutberatung. Es muss nicht immer die Therapie sein, manchem hilft schon ein lösungsorientiertes Coaching um sich neu Aufzustellen und eine Strategie zu erarbeiten,  die hilft Stress zu vermeiden und Ressourcen zu finden. Überlegen Sie: alles was sie bisher gemacht haben, hat sie genau an diesen Punkt gebracht.
Also warum nicht mal andere Wege beschreiten…….

 

Leuchtturm

Die typischen Merkmale sind eine  körperliche und emotionale Erschöpfung,  anhaltende physische und psychische Leistungs- und Antriebsschwäche,  sowie der Verlust der Fähigkeit sich zu erholen.  Ebenso ist eine zynische, abweisende Grundstimmung gegenüber Kollegen, Klienten und der eigenen Arbeit festzustellen. Burnout ist nicht nur ein persönliches Problem des Betroffenen, sondern gefährdet aufgrund seiner „ansteckenden“ Natur das berufliche und private Umfeld.